Die Wintersportler

FSK Vollmarshausen e.V. Abteilung Wintersport

Aktivitäten 2019


Fahrradtour

Beginn:07.09.2019
Ende:08.09.2019

Zweitagesradtour der Wintersportler 2019

Traditionell am 2. Wochenende im September waren 25 Wintersportler mit ihren Rädern wieder gemeinsam unterwegs. Michael und Jens hatten sich eine interessante und abwechslungsreiche Tour für uns ausgesucht. Auch wenn wir überwiegend auf gut zu befahrenden Radwegen mit unwesentlichen Steigungen unterwegs waren, so gab es an beiden Tagen Abschnitte, bei denen die E-Biker klar im Vorteil waren.

Treffpunkt war ein Parkplatz. Er lag vor der bereits auf dem Ortsschild von Padberg abgebildeten wunderschönen Kirche „St. Maria Magdalena“ mit ihren imposanten Doppeltürmen. Es regnete, als alle nach und nach hier eintrafen. Ein Vorteil, denn alle waren von Anfang an perfekt angezogen. Wer zeitig am Ziel war, konnte sich die Schönheiten der neo-barocken Kirche von innen ansehen.

Der Diemelradweg führte uns direkt über die Staumauer, am Diemelsee entlang und über Heringhausen, Giebinghausen, Deisfeld in einen schönen Park von Usseln. An dem dortigen alten Backhaus warteten bereits Andreas und Ina mit einem leckeren Mittagstisch: Belegte Brötchen, eine große Schüssel Frikadellen aus der „Wagner-Küche“ (herzlichen Dank dafür Marion), frisches Gemüse und Obst, Joghurt, Müsliriegel und allerlei Getränke nebst Kaffee aus der „Schumann-Küche“, für den Andreas extra eine Frühschicht eingelegt hatte.

Gut gestärkt radelten wir den R5 weiter. Auf gut befestigten Feld- und Waldwegen kamen wir zügig voran. Zwei Stunden später erreichten wir Korbach und - Dank Ina und Andreas - das Kuchenbuffet.

Weiter ging es in einen Wald mit einer heftigen und langen Steigung. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Manch einer entschied sich, das Rad dann doch lieber hinauf zu schieben. Erholung gab es bei der anschließenden langen abschüssigen Fahrt. Bis wir Twistetal-Twiste erreichten, besserte sich das Wetter zusehends. Strahlend blauer Himmel und Sonne begleiteten uns bis Mengeringhausen. Unser dortiges Hotel „Luisen-Mühle“ hatte Schwimmbad und Sauna. Die Balkon-Terrasse lag in der Abendsonne, perfekter konnte der Tag nicht enden! Na und zum Abendessen gab es für alle das vereinsübliche „Schni-Po-Sa“, es wurde reichlich nachgelegt und lecker war es auch.

Wegen des Twistesee-Triathlons und den damit zu erwartenden Verkehrshinderungen, ging es bereits kurz nach Neun am nächsten Morgen wieder los. Der frühe Start hat sich gelohnt. Am Twistesee bot sich uns ein tolles Spektakel. Überall liefen sich Triathleten warm. Wir waren mitten drin im Wettkampfgeschehen. Aus der Ferne beobachteten wir dann zwei aufeinander folgende Starts. Live dabei zu sein, wenn die Schwimmer das Wasser zum Kochen bringen, was für ein Erlebnis! Über Külte fuhren wir nach Volkmarsen und weiter nach Warburg.

Auf einem neben der Diemel gelegenen Parkplatz empfingen uns wieder Andreas und Ina mit Buffet, Gasgrill und Würstchen, die nach unserer Ankunft frisch zubereitet wurden. Anschließend führte uns der Radweg nach Diemelstadt-Rhoden, Westheim, entlang des Westheimer Mühlengrabens, vorbei an Schautafeln und Nachbauten früherer Behausungen: Archäologische Ausgrabungen kamen zu dem Ergebnis, dass die Anfänge der Besiedlung des Diemelufers bis in das 7. Jh. zurückreichten. Die Kaffeepause in Marsberg war besonders schön. Ein Park lud zum Sonnenbaden ein. Genau das richtige vor unserer letzten Etappe, in der es galt, den knackigen Anstieg bis Padberg, unserem Ausgangspunkt, zu meistern.

Unsere Jüngsten haben mich schwer beeindruckt. Jule und Aurel haben super mitgehalten. Aurel beeindruckte obendrein mit seinem Geschick und Einfallsreichtum. Er schaffte es, auf dem Radweg liegendes Fallobst mit dem Vorderrad des Mountainbikes mittig zu spalten oder gänzlich zu Mus zu quetschen und trug damit zu Belustigung aller bei. Ideen muss man haben!

Danke an alle fleißigen Kuchenbäckerinnen, an den unermüdlichen und selbstlosen Einsatz von Andreas und Ina, die alle Pausen super gut vorbereitet und das Begleitfahrzeug mit Anhänger gestellt haben. Danke an alle, die diese tolle Tour ausgearbeitet und vorbereitet haben.

(Karin Wollenhaupt)

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